top of page
ernaehrungsberatung1.jpg

Mit
Heilkräutern
richtiger Ernährung und
Traditioneller Chinesischer Medizin:

Gesund leben!

Ausblick vom Kräutergarten ins südsteirische Hügelland
Ausblick vom Kräutergarten ins südsteirische Hügelland
blaetter.jpg

Hast du schlechte Leberwerte – obwohl du dich gesund ernährst?

Warum die Darm-Leber-Achse entscheidend ist – und was das Holzelement der TCM darüber erzählt

Du ernährst dich bewusst. Viel Obst, viel Gemüse, wenig Zucker.


Und trotzdem zeigen deine Blutwerte:

🔸Deine Leber ist belastet.

Vielleicht hast du sogar schon gehört: „Fettleber – aber ohne Alkohol.“

Und du fragst dich: Wie kann das sein?

Die Antwort liegt oft nicht nur in der Leber selbst –sondern in einem System, das viele völlig unterschätzen:


🔸dein Darm.




Ein kurzer Blick in meine Praxis

Eine Frau Mitte 30 kommt in die Praxis.

Kurz zu ihr:

  • berufstätige Mutter

  • arbeitet als Disponentin in einem großen Transportunternehmen (hoher Stress, viel Verantwortung)

  • achtet sehr auf ihre Ernährung (viel Obst, Gemüse, leichte Kost)

  • isst häufig Salate und Smoothies und magere Milchprodukte

  • legt großen Wert auf Gewichtskontrolle


Ihre Beschwerden:

  • PMS, Brustspannen

  • Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen

  • Verdauungsbeschwerden, Blähbauch nach dem Essen

  • unruhiger Schlaf

  • erhöhte Leberwerte


Schulmedizinisch wird oft symptomatisch behandelt.

🔸 Hier heißt es: "Das müssen wir beobachten".


Doch ganzheitlich zeigt sich ein anderes Bild:

🔸 Neben einer gestörten Darmflora zeigte sich – auch aus TCM-Sicht, bestätigt durch Zungen- Puls und Myodiagnostik – eine Leber-Qi-Stagnation mit Intoleranz auf Fructose und Weizen.


Die Darm-Leber-Achse – oft unterschätzt

Alles was in deinem Darm passiert, hat direkten Einfluss auf deine Leber.


Denn:

Nährstoffe – aber auch Giftstoffe –gelangen über die Pfortader direkt zur Leber.

Wenn im Darm etwas nicht passt, zum Beispiel:

  • Dysbiosen (gestörtes Mikrobiom)

  • Fäulnisprozesse

  • unverdaute Nahrungsreste

  • chronische Reizung der Darmschleimhaut


dann entstehen Stoffe, die deine Leber täglich belasten.


Die Leber wird zum „Filter im Dauerbetrieb“.

Und genau das kann sich zeigen in:

  • erhöhten Leberwerten

  • nicht-alkoholischer Fettleber

  • Müdigkeit

  • Hautproblemen

  • hormonellen Dysbalancen

  • Gelenksschmerzen

  • Stoffwechselerkrankungen

  • kardiovaskuläre Erkrankungen


Der große Denkfehler: „gesund“ ist nicht immer leberfreundlich

Ein ganz zentraler Punkt – und oft ein echter Aha-Moment:


Viele „gesunde“ Lebensmittel können deine Leber und deinen Darm überfordern.

Vor allem:

  • große Mengen rohes Obst und Gemüse

  • häufige Smoothies

  • stark ballaststoffreiche, schwer verdauliche Vollkornprodukte

  • viele Nüsse und Samen

  • „zuckerfreie“ Produkte mit Ersatzstoffen


Warum?

Entscheidend ist nicht nur was du isst –sondern auch wie gut dein Körper es verdauen kann.

Wenn Lebensmittel:

  • zu kalt

  • zu roh

  • zu kompakt

  • oder zu wenig gekaut


im Verdauungssystem ankommen, kann der Darm sie oft nicht vollständig aufspalten.

🔸Die Folge: Gärung, Fäulnisprozesse und eine Belastung des Mikrobioms.

Und genau diese Stoffe gelangen dann über die Darm-Leber-Achse direkt zur Leber.


🔸Zusätzlich spielt Fruktose eine Rolle: Sie wird hauptsächlich in der Leber verarbeitet –und kann bei Übermaß die Leber zusätzlich belasten.

Und:

Smoothies werden oft zu schnell konsumiert, kaum eingespeichelt – die Verdauung beginnt im Mund nicht richtig.

Das überfordert langfristig das gesamte System.


Das Holzelement – deine Leber aus Sicht der TCM

In der Traditionell Chinesischen Medizin steht der Frühling für das Holzelement.

Es ist die Zeit von:

  • Wachstum

  • Bewegung

  • Neubeginn

  • innerem Aufbruch


Dem Holzelement zugeordnet sind:

  • Leber & Gallenblase

  • Farbe Grün

  • Geschmack sauer

  • Sinnesorgan: Augen

  • Emotion: Zorn


Die Leber sorgt für den freien Fluss von Qi (Energie) im Körper.


Wenn der Energiefluss gestört ist…

Dann kann sich das auf ganz unterschiedliche Weise zeigen:

  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit

  • PMS, Zyklusbeschwerden

  • unregelmäßige Verdauung (Durchfall/Verstopfung im Wechsel)

  • nächtliches Aufwachen zwischen 1–3 Uhr

  • Druck oder Schmerzen im Oberbauch

  • Völlegefühl, Sodbrennen

  • Kopfschmerzen oder Migräne (seitlich)

  • Nackenverspannungen


Auch typisch: Das Gefühl von „innerem Druck“ oder „nicht richtig in Bewegung kommen“


Leber, Blut & Gewebe – die tiefere Verbindung

In der TCM heißt es:

Die Leber „speichert das Blut“ und verteilt es im Körper.


Ist dieser Fluss gestört oder das Blut zu schwach, kann es zu:

  • trockener Haut

  • Hauterkrankungen

  • brüchigen Nägeln

  • stumpfem Haar

  • Muskel- und Sehnenproblemen

  • Steifheit im Körper

kommen.


Das Holzelement sollte sein wie ein Bambus: flexibel, elastisch, beweglich.

Fehlt diese Qualität, entsteht: ▪Stagnation


Auch die Gallenblase spielt eine Rolle

Sie steht für:

  • Entscheidungskraft

  • Mut

  • Umsetzung


Ist sie geschwächt oder gestaut, kann sich das zeigen in:

  • Unverträglichkeit von fettem Essen

  • Rückenschmerzen, Ischias

  • Hüftproblemen

  • Migräne

  • innerer Unsicherheit


Was dein System jetzt wirklich braucht

Gerade im Frühling geht es nicht um „noch mehr Disziplin“ –sondern um:


🔸Entlastung, Bewegung die Spaß macht und Rhythmus


1. Verdauung beginnt im Mund
  • Gut gekaut ist halb verdaut

  • gründliches Einspeicheln entlastet Darm und Leber

  • bewusst und in Ruhe essen

2. Struktur statt Daueressen
  • klare Mahlzeiten

  • Essenspausen einhalten

  • keine Snacks zwischendurch

  • zwischen den Mahlzeiten nur Wasser oder Tee

3. Die richtigen Lebensmittel

Unterstützend:

  • grüne Lebensmittel

  • Wildkräuter (Bärlauch, Brennnessel, Vogelmiere)

  • frische Kräuter

  • leichte, warme Speisen

  • Bitterstoffe in kleinen Mengen

Belastend:

  • schwere, fettige Mahlzeiten

  • stark verarbeitete Lebensmittel

  • zu viel Fruchtzucker

  • übermäßiger Konsum von Smoothies und Rohkost

4. Bewegung bringt den Fluss zurück

Nicht Leistung zählt – sondern Bewegung:

  • Spazierengehen

  • Tanzen

  • leichtes Training

  • alles, was Freude macht

5. Darm bewusst unterstützen

Probiotisch:

  • Sauerkraut (roh)

  • Kimchi

  • Miso

  • Kefir

  • Umeboshi

Präbiotisch:

  • Akazienfaser

  • Flohsamenschalen

  • resistente Stärke (abgekühlte Kartoffeln oder Reis)

Der entscheidende Schritt

Wenn Darm und Leber bereits aus dem Gleichgewicht geraten sind, reicht „ein bisschen gesünder essen“ oft nicht mehr aus.


🔸Dann braucht es gezielte Unterstützung.


Eine typgerechte Darmentlastung oder Darmsanierung kann helfen, den Darm zu entlasten, die Leber zu unterstützen und den gesamten Organismus wieder in Balance zu bringen.


Fazit

Dein Körper arbeitet jeden Tag für dich. Auch dann, wenn du glaubst, alles „richtig“ zu machen.


Manchmal braucht es kein „mehr“,sondern ein anderes Verständnis.


🔸Für Zusammenhänge. 🔸Für dein individuelles System. 🔸Für deinen eigenen Weg.


Wenn du das Gefühl hast, dein Körper braucht Unterstützung, bin ich gerne für dich da.


Alles Liebe und einen starken April, wünscht dir deine Hildegard🌷


Dein Geschenk zum Artikel

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, habe ich dir eine kompakte PDF mit den wichtigsten Impulsen für deine Darm-Leber-Balance zusammengestellt.


Und wenn du dranbleiben möchtest…

In meinem Newsletter teile ich regelmäßig vertiefende Inhalte, praktische Tipps und neue Impulse rund um Darmgesundheit, Ernährung und Kräuterwissen.


👉 Hier kannst du dich anmelden: https://www.natur-weg.at/kostenlos-zum-download

 
 
 

Kommentare


bottom of page