Warum gute Vorsätze scheitern – und dein Darm längst weiß, warum
- office344955
- 2. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Was genaueres Hinschauen, ganzheitliche Darmgesundheit und funktionelle Myodiagnostik damit zu tun haben
Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit der guten Vorsätze. Besser essen. Weniger Zucker. Mehr Disziplin. Endlich konsequent sein.
Und doch erleben viele Menschen jedes Jahr dasselbe: Die Vorsätze sind da – und verschwinden leise wieder im Alltag. Nicht aus Trotz. Nicht aus Faulheit. Sondern, weil das Leben dazwischenkommt.
Arbeit, Familie, Termine, Stress. Und ein Körper, der vielleicht ganz andere Bedürfnisse hat als der Kopf.

Wenn der Alltag lauter ist als jeder Vorsatz
Viele meiner Klient:innen kommen mit dem Gefühl zu mir, „es einfach nicht zu schaffen“.Sie wissen, was gesund wäre. Sie haben schon vieles probiert. Und trotzdem meldet sich der Bauch – mit Blähungen, Druck, Völlegefühl, Unruhe oder Erschöpfung.
Was dabei oft übersehen wird: ✔ Das ist kein Willensproblem.
Ein Körper in Dysbalance kann keine Pläne „abarbeiten“. Ein überlastetes Nervensystem lässt sich nicht mit neuen Regeln beruhigen. Und ein Darm, der unter Druck steht, braucht zuerst Entlastung – nicht Optimierung.
Der Körper fragt nicht nach Plänen
Ernährung wird häufig auf Wissen reduziert: Was ist richtig? Was ist falsch? Was darf ich noch essen?
der Körper funktioniert nicht nach Listen. Er reagiert auf Bedingungen.
Auf Tempo. Auf Stress. Regelmäßigkeit oder deren fehlen. Auf innere und äußere Belastungen.
Mehr „Disziplin“ hilft nicht, wenn der Körper eigentlich nach Ruhe ruft. „gesund“ hilft nicht, wenn das System überfordert ist.
Warum ich begonnen habe, weniger zu erklären – und genauer hinzuschauen
Im vergangenen Jahr hat sich meine Arbeit noch einmal vertieft. Nicht weg vom Gespräch, nicht weg vom Wissen – sondern hin zu einem genaueren Hinschauen.
Die funktionelle Myodiagnostik ist für mich eine wertvolle Ergänzung geworden. Sie ermöglicht es, den Körper direkt in die Beratung einzubeziehen und Hinweise auf
Dysbalancen
Überforderung
Bedürfnisse
Umstimmung
sichtbar zu machen – oft dort, wo Worte alleine nicht mehr ausreichen.
Nicht als Ersatz für Gespräche, sondern als stiller, präziser Dialog mit dem Körper.
Der Muskel lügt nicht
Was mich daran besonders fasziniert:
Der Körper reagiert ehrlich.
Er zeigt, wo etwas zu viel ist. Unterstützung fehlt. Ein Schritt gerade noch nicht passend ist.
Das verändert auch den Blick auf Ernährung und Darmgesundheit. Es geht weniger um richtig oder falsch –und mehr um passend oder nicht passend, jetzt.
Ein überforderter Darm braucht keine neuen Regeln
Der Darm ist kein Projekt, das man optimiert. Er ist ein sensibles Beziehungssystem.
Zu schnelle Veränderungen, zu viele Vorgaben und zu viel Druckbringen ihn selten in Balance.
Was er braucht, ist oft viel einfacher:
Regelmäßigkeit
Wärme
Entlastung
individuelle Schritte
und Zeit
2026: weniger Trend, mehr Passgenauigkeit
Auch im kommenden Jahr wird sich meine Arbeit weiter vertiefen –mit einem stärkeren Fokus auf:
ganzheitliche Darmgesundheit
Mikrobiom-Verständnis
differenzierte, individuelle Begleitung
Nicht, um mehr zu tun. Sondern, um passender unterstützen zu können.
Weg von Einheitslösungen. Hin zu einem integrativen Blick auf den ganzen Menschen.
Vielleicht braucht dein Körper keinen Vorsatz
Vielleicht braucht er keinen neuen Plan. Keine Liste. Keinen perfekten Start.
Vielleicht braucht er zuerst eine ehrliche Frage:
Was brauche ich jetzt – nicht im Jänner, sondern heute?
Wenn wir beginnen, dem Körper zuzuhören, müssen gute Vorsätze nicht mehr scheitern. Sie werden oft einfach überflüssig.
Ein kleines Geschenk für dich

Auch heute habe ich dir wieder ein kleines Geschenk mitgebracht.
In der begleitenden PDF findest du drei einfache Fragen, die dich ohne Druck dabei unterstützen, deinem Bauch zuzuhören und besser wahrzunehmen, was dir im Moment guttut.
Herzlich,
mit einem guten und ruhigen Start ins Jahr 2026
deine Hildegard 🧡
Praxis Natur-Weg







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